Tuesday, 14. february 2012 2 14 /02 /Feb. /2012 11:00

Heute habe ich aus dem Online-Erzengelorakel folgende Engelkarte gezogen:

Geliebtes Wesen

Danke lieber Erzengel Chamuel, dass Du mich heute begleitest. Ich betrachte diese heutige Engelkarte als einen himmlischen Valentinstagsgruß von den Engeln. :-) Bei dieser Gelegenheit möchte ich noch etwas los werden: Ich bin so dankbar, dass ich meinen Liebes- und Seelenpartner habe.

von Chimalis - veröffentlicht in: Engelkarte des Tages
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Tuesday, 7. february 2012 2 07 /02 /Feb. /2012 08:12

Meine heutige Engelkarte Verspieltheit hat mich zu nachfolgendem Gedicht inspiriert. Es ist meinem inneren Kind gewidmet.

 

Mein inneres Kind,

Du bist immer noch

ein Teil von mir,

darum sage ich Dir:

Komm bitte wieder

öfter zum Vorschein,

denn Du wirst immer

ein Teil von mir sein.

 

Ich verbringe mit Dir

immer wieder gern

die Zeit,

mit viel Freude, Spass

und Verspieltheit.

 

In meinem Leben

als erwachsene Frau

bist Du bis jetzt immer

bei mir geblieben,

dafür danke ich Dir,

und ich werde Dich immer

als einen Teil von mir lieben!

 

Geschrieben am: 7.2.2012

 

Ich danke den Engeln für diese wunderbare Inspiration.

von Chimalis - veröffentlicht in: vermischtes
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Friday, 23. december 2011 5 23 /12 /Dez. /2011 13:19

Ich wünsche frohe Weihnachten und viel Spass beim Lesen der Weihnachtsgeschichte 2010. Ich habe es leider letztes Jahr irgendwie verabsäumt, die Geschichte hier zu veröffentlichen. Das tat mir leid und so habe ich mir geschworen, sie wenn auch verspätet zu Weihnachten 2011 zu bloggen. Die Weihnachtstexte von 2011 könnt Ihr hier lesen: Weihnachtsgedicht 2011 und "Der Weihnachtsmann und die Einhörner". Nun geht es aber los mit der Geschichte.

 

Der Schnee-Engel

 

Es war nicht mehr lange bis Weihnachten, nur mehr ein paar Tage. Draußen schneite es große Flocken. „Mama! Gehen wir raus! Wir könnten aus dem Schnee etwas basteln!“ Rief die Kleine Angelika und ihre Kinderaugen leuchteten. „Okay Angie, geh schon mal vor. Du könntest ja anfangen, einen Schneemann zu bauen.“ Schlug die Mutter vor. „Ach Mama! Immer nur Schneemann bauen ist doch langweilig!“ Beschwerte sich Angelika und rümpfte die Nase. „Tja, dann lass Dir doch was neues einfallen Kind“. Sagte die Mutter seufzend und fügte noch hinzu: „Ich hab hier in der Küche noch einiges zutun. Ich komme bald nach okay?“ „Okay.“ Sagte Angelika und schlurfte nachdenklich aus der Küche.

 

Während sie sich die Stiefel anzog, dachte Angelika angestrengt nach: „Hm, was könnte man aus Schnee noch alles machen, außer einen Schneemann?“ Dann kam ihr plötzlich Weihnachten in den Sinn und sie sagte zu sich: „Ja! Ich hab’s! Ich mache einen Schnee-Engel! Bin mal gespannt, was Mama dazu sagt.“ Freudig hüpfte Angelika im Vorraum auf und ab,. Dann zog sie ihre Jacke an und ging hinaus in den Schnee.

 

Eifrig begann Angelika den Engel aus Schnee zu formen. Als die Mutter dann auch in den Garten kam, half sie mit. Sie war von der Idee ihrer Tochter begeistert! Mutter und Tochter hatten sehr viel Spaß im Schnee. Nach einiger Zeit, stand dann ein wunderschöner Schnee-Engel im Garten. „Mami? Wenn dann morgen vielleicht die Sonne scheint, wird der Schnee-Engel sicher schön in der Sonne glitzern oder?“ Fragte Angelika und lächelte die Mutter an. Diese lächelte zurück und sagte: „Das ist durchaus möglich, mein Schatz!“ Dann umarmte sie ihre kleine Tochter und drückte sie ganz fest an sich. „Ich hab Dich lieb Mama!“ Sagte Angelika, und drückte ihrer Mutter einen Kuss auf die Wange. „Ich hab Dich auch lieb Angelika.“ Erwiderte die Mutter und drückte  der Kleinen auch ein Küsschen auf die Wange. Dann meinte die Mutter, es wäre jetzt Zeit, wieder ins Haus zu gehen. Aber Angelika wollte noch draußen bleiben, und den Schnee-Engel beobachten. Die Mutter gewährte ihr noch 5 Minuten und Angelika war einverstanden. Nach 5 Minuten kam Angelika dann ins Haus. „Das war ein schöner Nachmittag! Nicht wahr Mama?“ Die Mutter nickte und lächelte Angelika an.

 

In der Nacht hatte Angelika einen Traum. Sie träumte, dass ein richtiger Engel im Garten landete. Dieser Engel sah den aus Schnee geformten Engel und schwebte auf ihn zu. „Hallo, Du Engel aus Schnee!“ Grüßte der Engel und berührte mit einem seiner Flügel die Flügel des Schnee-Engels. Nur wenige Augenblicke später verwandelte sich der Schnee-Engel in einen richtigen Engel mit weißen Gewändern, eingehüllt in einen Lichtmantel. Beide Engel flogen vor Freude um die Wette. Der Engel, der noch bis vor kurzem aus Schnee war, fühlte sich nun leicht und frei, und nicht mehr kalt und nass. Nach dem Wettfliegen, flog der Engel mit dem ehemaligen Schnee-Engel in die himmlischen Welten davon.

 

Angelika wurde daraufhin wach und weinte bitterlich. Die Mutter hörte das Weinen und rannte ins Kinderzimmer. „Mein Schatz, was hast Du denn? Hast Du schlecht geträumt?“ Fragte sie fürsorglich und streichelte das weinende Kind. Traurig berichtete Angelika ihrer Mutter den Traum mit allen Einzelheiten. „Mach Dir keine Sorgen mein Kind. Manchmal träumt man halt eigenartige Dinge. Nun schlaf weiter und Du wirst sehen, dass unser Schnee-Engelchen morgen noch im Garten steht.“ Sagte die Mutter mit beruhigender Stimme. Angelika war sich da nicht so sicher und bestand darauf, jetzt obwohl es mitten in der Nacht war rausgehen zu dürfen, um zu sehen, ob der Schnee-Engel noch da war. Angelikas Mutter war damit eigentlich nicht einverstanden, aber sie dachte sich: „Wenn Angie sieht, dass er noch da ist, beruhigt sie sich schon wieder.“ Also zogen sich Mutter und Kind an, und gingen hinaus.

 

Draußen traute die Mutter ihren Augen nicht. Der Schnee-Engel war tatsächlich weg. Angelika wusste nun, dass der Traum Wahrheit enthielt und weinte noch mehr. Die Mutter wusste auch nicht mehr weiter, wie sie Angelika beruhigen und trösten sollte. Sie faltete die Hände, richtete ihren Blick zum Himmel und sagte: „Ach Du Engel, der uns den Schnee-Engel genommen hat! Gib meiner Tochter ein Zeichen, dass alles gut wird und sag uns, wie es dem ehemaligen Schnee-Engel geht. Danke, Amen!“ Dann trug die Mutter Angelika ins Haus, zog sie um, und legte sie sachte ins Bettchen. Die Mutter blieb noch eine Weile am Bettrand sitzen und versuchte weiter tröstende Worte für Angelika zu finden. Schließlich schlief Angelika vor Erschöpfung ein. Sie weinte sich in den Schlaf.

 

Im zweiten Traum erschien Angelika der Engel, der den Schnee-Engel in einen richtigen Engel verwandelte. Nun konnte Angelika mit ihm sprechen. Ihre erste Frage an den Engel war: „Warum hast Du mir den Schnee-Engel weggenommen, den Mama und ich gebastelt haben?“ „Diese Frage ist ganz einfach zu beantworten mein Kind“. Sagte der Engel. „Der liebe Schnee-Engel wollte einfach mal wissen, wie es sich anfühlt, ein richtiger Engel zu sein. Weißt Du was? Der Schnee-Engel und ich haben uns darauf geeinigt, dass er untertags als Schnee-Engel bei Euch im Garten steht, damit Du Dich daran erfreuen kannst, und in der Nacht, wenn Du schon schläfst, hole ich ihn wieder ab.“ „Heißt das, der Engel ist untertags aus Schnee, so wie ich und meine Mama ich ihn gebastelt haben, und in der Nacht ist er ein Himmelsengel?“ Fragte Angelika noch etwas unsicher, ob sie den gutmütigen Engel richtig verstanden hatte. „Du hast ganz recht.“ Erwiderte der Engel und streichelte Angelika sanft mit einem Flügel. Angelika atmete erleichtert durch. Doch dann kam ihr noch eine Frage in den Sinn: „Du lieber Engel darf ich Dich noch was fragen?“ Fragte sie schüchtern. „Nur zu mein liebes Kind!“ Antwortete der Engel ruhig. „Was passiert denn mit dem Engel, wenn kein Schnee mehr liegt, also ab dem Frühjahr?“ „Dann bekommt der Engel in unserer Himmelswelt einen ganz besonderen Platz. Von dort aus wird er dann auf Dich hinunter sehen, und Dich beschützen. Und im Winter, wenn wieder viel Schnee liegt, geht alles im gewohnten Rhythmus weiter. Bei Tag ist er aus Schnee, bei Nacht ein Engel des Himmels und des Lichts.“ Antwortete der Engel tröstend. Angelika freute sich, dass sie nun einen zusätzlichen Schutzengel hatte und fragte noch: „Du Engel? Bewacht und beschützt er auch meine Mutti?“ Der Engel antwortete lächelnd: „Ja, wenn Du das willst, wird er das auch tun.“ „Super! Dann ist der Engel nicht nur mein Schutzengel, sondern auch der von meiner Mama.“ Freute sich Angelika. Der Engel freute sich mit dem Mädchen und deckte es noch ganz sachte zu, ehe er wieder davonflog.

 

Am Morgen war alles so, wie es der Engel versprochen hatte. Den ganzen Tag lang stand der Schnee-Engel im Garten und Angelika sagte: „Du Mama, wir haben schon ein Weihnachtsgeschenk bekommen.“ „Welches denn?“ Fragte die Mutter: „Einen zusätzlichen Schutzengel.“ Antwortete Angelika und erzählte von ihrem zweiten Traum. Als Angelika mit ihrer Erzählung fertig war, sagte die Mutter lachend: „Ja, dann haben wir wohl wirklich ein vorweihnachtliches Geschenk von den Engeln bekommen.“

 

Geschrieben am: 20.12.2010

von Chimalis - veröffentlicht in: Engelgeschichten
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Thursday, 1. december 2011 4 01 /12 /Dez. /2011 14:31

Danke, Ihr lieben Engel und Einhörner für Eure liebevolle Hilfe, dass sich alles zum Guten gewendet hat.

 

Anmerkung für Blogleser: Damit ihr wisst, was ich meine, lest meinen aktuellen Eintrag im Blog für alltagsgeschichten und Erlebnisse. Hier geht’s zum Eintrag.

von Chimalis - veröffentlicht in: Engelhilfe im Alltag
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Monday, 28. november 2011 1 28 /11 /Nov. /2011 10:43

Ein Engel saß auf einem Teppich aus Licht, in der Nähe der Regenbogenbrücke, die Himmel und Erde miteinander verbindet. Er schaute vor sich hin, und überlegte, welche Aufgabe er übernehmen könnte. „Irgendwie würde ich gerne etwas mit Kindern machen.“ Dachte er sich.

 

Plötzlich hörte der Engel, wie sich andre Engel auf der Regenbogenbrücke aufgeregt unterhielten, und außerdem sah er, wie sie besorgt auf die Erde blickten. Schnell erhob er sich und flog zur Brücke hinüber. "Hallo Ihr Lieben! Was ist denn mit Euch los?" fragte der Engel. Einer der anderen Engel drehte sich zu ihm um und sagte: "Hallo! Schön, dass Du gekommen bist. Schau mal hier auf die Erde hinunter, dann siehst Du, wieso wir so besorgt sind." Der Engel tat wie ihm geheißen und schaute hinunter. Es machte sein Engelsherz traurig, was er da sah. Auf einem Schulhof wurde ein Mädchen von einigen anderen Mädchen gehänselt und verspottet. "Das ist ja furchtbar! Weiß jemand, wer dieses Mädchen ist?" Fragte der Engel. Ein zweiter Engel antwortete: "Das ist die kleine Emely. Sie geht in die dritte Klasse Volksschule. Eines ist klar, wir müssen sofort handeln! Wer könnte sich vorstellen, Emely zu helfen?" "Ich könnte mir vorstellen, Emely zu helfen, aber sie muss uns doch zuerst einmal um Hilfe bitten. Denn Ihr wisst ja alle, wir Engel unterliegen dem Gesetz des freien Willens." Sagte der Engel, der bis vor kurzem noch alleine auf dem Lichtteppich saß. Schön, dann viel Glück mit Deiner Aufgabe. Es wird sicher bald eine Bitte um Hilfe kommen." Sagten die anderen Engel. Der Engel bedankte sich, und flog zu seinem Haus, dass aus weißen, kuscheligen Wolken gebaut war. Er musste sich eine Weile zurückziehen, und sich eine Strategie überlegen, um Emely helfen zu können.

 

Nach der Schule lief Emely so schnell wie möglich nach Hause. Sie war matt und niedergeschlagen und hatte, obwohl sie so gute Noten hatte, genug von der Schule. Sie hatte es satt, gehänselt und verspottet zu werden. Zuhause wurde sie schon von ihrer Mutter und Hund Fluffy erwartet. "Hallo mein Schatz! Wie war's in der Schule?" Fragte die Mutter. Emely sank den Kopf und erwiderte: "Na wie schon? Doof wie immer natürlich!" Die Mutter seufzte und fragte dann: "Ist es noch immer nicht besser geworden? Ich habe doch mit Deiner Lehrerin gesprochen." "Nein, ganz im Gegenteil, es ist schlimmer geworden. Sie machen es ja nur wenn die Lehrerin nicht in der Klasse ist. Sie haben mich als Petze beschimpft, usw." Nach dem Mittagessen verschwand Emely in ihrem Zimmer, und Fluffy folgte ihr. Sie streichelte den Hund und sagte: "Ach weißt Du Fluffy, Du bist mein einziger, wahrer Freund und ich danke Dir dafür!" Dann dachte sie sich: "Ach, wenn nur ein Engel da wäre, der mir helfen könnte!" Emely ahnte noch nichts davon, dass ein Engel bereit war, ihr zu helfen. Nachdem sie sich eine Weile am Bett ausgeruht hatte, ging sie mit Fluffy spazieren, und erledigte danach ihre Hausaufgaben.

 

Einstweilen versuchte der Engel mit Emely's Schutzengel ins Gespräch zu kommen. "Hallo! Bist Du der Schutzengel von Emely?" "Ja, dass bin ich. Vielen Dank, dass Du meinem Schützling helfen willst, lieber Engel." "Ja, bitte gerne. Aber warum hast Du denn nicht schon früher etwas unternommen? Du bist ja ihr Schutzengel. Oder unterliegen Schutzengel auch dem Gesetz des freien Willens?" "Ja natürlich, das Gesetz des freien Willens gilt auch für Schutzengel. Nur im äußersten Notfall, wenn das Leben eines Menschen in Gefahr ist, dürfen wir auch so eingreifen, ohne das der Mensch darum bittet. Und Emely hat mittlerweile um Hilfe gebeten, indem sie sagte: "Ach wenn nur ein Engel da wäre, um mir zu helfen!" "Gut, dann steht meiner Aufgabe ja nichts mehr im Wege." Der Engel machte vor Freude einen Luftsprung und fügte dann hinzu: "Nun erzähl mir bitte etwas von Emely. Warum wird sie so gehänselt?" Der Schutzengel erwiderte seufzend: "Emely ist ein sehr verschlossenes Mädchen, sie ist aber immer gut in der Schule. Sie wird als Streberin beschimpft. Sie sind wohl neidisch, weil sie immer gute Noten hat, und die Anderen haben eher mittelprächtige, bis schlechte Noten. Emely ist eher eine Einzelgängerin. Sie wünscht sich so sehr, dass alle nett zu ihr sind, und das sie so wie viele andere Mädchen eine Freundin hat. Die Anführerin der Mädchenclique, von der Emely immer gehänselt wird heißt Nelly. Ich danke Dir, Du lieber Engel, dass Du Emely jetzt helfen wirst." "Ich danke Dir, lieber Schutzengel, dass Du mir so bereitwillig über Emely Auskunft gegeben hast. Mal sehen, was ich für Deinen Schützling tun kann."

 

Mittlerweile war es Abend geworden. Für Emely war nun die Schlafenszeit gekommen. Als die Mutter Emely ins Bett gebracht, und ihr einen Gute-Nacht-Kuss auf die Wange gegeben hatte, fragte Emely: "Mama? Darf ich morgen zuhause bleiben? Ich will nicht in die blöde Schule!" Die Mutter entgegnete: "Ich werde Dich morgen in die Schule begleiten, und mit der Direktorin persönlich ein Gespräch führen, und Du darfst dabei sein. Um 8 in der Früh haben wir morgen den Termin." "Das bringt doch eh nichts!" murrte Emely traurig. Die Mutter streichelte das Mädchen und erwiderte: "Schlaf jetzt schön, es wird alles gut!" Dann knipste sie das Licht aus, und verließ das Zimmer. Emely weinte noch eine Weile, bis sie vor Erschöpfung einschlief.

 

Plötzlich sah Emely im Traum ein helles Licht, und eine Stimme sagte: "Hallo Emely, Du liebes Kind!" "Hallo! Wer bist Du denn?" fragte Emely. "Ich bin ein Engel. Du hast doch um einen Engel gebeten, der Dir helfen soll. Nicht wahr?" "Ja, dass ist richtig." Sagte Emely und fragte den lichtvollen Engel: "Aber wie willst Du mir denn helfen? Es ist doch alles hoffnungslos!" "Aber nein, nur nicht aufgeben! Du sollst wissen, wenn Du uns Engel um Hilfe bittest, musst Du auch versuchen, uns Dein Vertrauen zu schenken. Morgen beim Gespräch mit der Direktorin wird es eine wundervolle Lösung geben, dafür habe ich schon gesorgt! Und es gibt in der Schule, die Du besuchst in einer Parallelklasse auch ein Mädchen, dass geärgert wird. Dieses Mädchen ist etwas schwächer, als der Rest ihrer Mitschüler. Deswegen wird sie gehänselt. Ihre Mutter will morgen auch zur Direktorin, und ich werde Euch hilfreich zur Seite stehen." sagte der Engel und streichelte Emely mit einem Flügel über den Rücken. Emely spürte dann auf einmal, dass es ihr leichter ums Herz wurde und atmete auf. Dann sagte sie: "Es ist gut zu wissen, dass ein Engel da ist, und mir, bzw. uns hilft. Von einem zweiten Mädchen, dass in dieser Schule gehänselt wird, wusste ich bisher nichts." Der Engel zwinkerte Emely noch ermutigend zu und sprach: "Du wirst sehen, es kommt alles so, wie ich es Dir gesagt habe." Danach flog er davon.

 

"Guten Morgen Emely! Aufstehen!" Ertönte die Stimme der Mutter. "Mag nicht!" murmelte Emely unter ihrer Decke hervor. Doch dann kam ihr der Traum wieder in den Sinn, in dem ihr der Engel erschienen war, und sie sprang plötzlich hellwach aus dem Bett. "Guten Morgen! Nanu? doch schon so hellwach? Wie kommt das so plötzlich?" Fragte die Mutter verwundert. Emely grinste leicht und erzählte der Mutter von ihrem Engelstraum, und was der Engel ihr sagte. Nicht nur Emely, sondern auch ihre Mutter war gespannt, wie das Gespräch bei der Direktorin verlaufen würde, und was als Lösung des Problems herauskommt.

 

Dann war es endlich soweit. Die Direktorin hatte beide Mütter und beide Mädchen zur gleichen Zeit vorgeladen. Es stimmte also, was der Engel sagte. Da war noch ein Mädchen, dass gehänselt wurde. Im Gespräch sagte die Direktorin, dass es bisher nichts half, mit den Klassenlehrerinnen und den KlassenkameradInnen zu sprechen. Beide Mädchen wurden danach nur noch ärger beschimpft. Schließlich kamen alle zum Endschluss, dass es wohl besser wäre, Emely und das zweite Mädchen auf eine andere Schule zu schicken. Die Direktorin kannte eine Schule, die nicht weit von hier entfernt war. Dort rief sie an, und die Schule war bereit, die 2 Mädchen zu übernehmen. Morgen sollten die beiden Mädchen schon in die neue Schule gehen. Mit diesem Ergebnis waren alle zufrieden.

 

Nach dem Gespräch gingen die Mütter mit den Mädchen Eis essen. Das wurde extra so eingefädelt, damit sich die beiden Mädchen und die Mütter austauschen konnten. Folgenden Dialog gab es zwischen den Mädchen: Emely: "Wie heißt Du eigentlich?" "Svenja." Antwortete das Mädchen schüchtern. Emely fragte weiter: "Warum wurdest Du geärgert?" Svenja antwortete: "Weil ich so schlecht in der Schule bin! Und Du?" Emely antwortete: "Mich hat meine Klasse wegen dem Gegenteil geärgert. Sie bezeichneten mich als Streberin, weil ich immer gute Noten hatte." Dann durchfuhr Emely ein Geistesblitz und sie sagte: "Du Svenja, was hältst Du davon, wenn ich Dir in der Schule helfe? Oder wir helfen uns gegenseitig. Wir könnten doch Freundinnen werden!" "Ja! Das ist eine großartige Idee! Danke Emely!" Sagte Svenja, und schlang ihre Arme um Emely's Hals. Die Mütter lachten, und freuten sich mit den Kindern.

 

Dann war es endlich soweit, der nächste Tag war angebrochen. Emely, Svenja und die Mütter machten sich gemeinsam auf den Weg zur neuen Schule. Dort wurden beide Mädchen sehr freundlich und herzlich empfangen. Die Mädchen waren aber zuerst noch skeptisch, denn wer weiß, ob die Mitschüler in der neuen Klasse immer so nett bleiben würden? Aber am nächsten Schultag, einen Tag nach dem Probetag verflogen alle Zweifel. Es gab keine Hänseleien mehr. Emely und Svenja fühlten sich pudelwohl in der neuen Schule und waren nicht mehr alleine, denn sie waren jetzt beste Freundinnen geworden, und halfen sich gegenseitig, wo es nur ging. "Danke, liebe Engel!" Sagten beide im Chor.

 

Der Engel war froh, die Mission erfolgreich erfüllt zu haben. Als er wieder in der Engelwelt im Himmel ankam, wurde er sehr gelobt und es gab für ihn im Rahmen eines großen Festes eine Überraschung. Er wurde offiziell zum Kinderengel ernannt und bekam den Namen Childrael. Er sollte von nun an allen Kindern helfen, die Probleme haben und/oder denen es nicht gut geht. Erwachsenen kann Engel Childrael helfen, ihr inneres Kind wieder zu finden. Childrael nahm die Aufgabe dankbar an, und fühlte sich geehrt. Mit dem Fest und der großen Überraschung hätte er nie und nimmer gerechnet. Nun hatte der Engel endlich seinen festen Platz in der Engelwelt. Engel Childrael strahlte jetzt noch heller, vor lauter Liebe, Dankbarkeit, Frohsinn, Glück und Zufriedenheit.

 

Geschrieben am: 24.11.2011

von Chimalis - veröffentlicht in: Engelgeschichten
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